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PearSupremacy
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Der Segen des Landes 5 (Commission)

(Dies ist eine Fantasy Weight Gain Story mit einem weiblichen Zentauren und anderen Monster Girls. XWG, Stuffing, Lesbians)

Der Segen des Landes

Kapitel 5: Schatten und Ketten

Zu voll

Zitternd machte Savie noch einen wackeligen Schritt vorwärts. Laut knallte ihr Huf auf den Steinboden der Kammer, da sie ihr Bein nicht sehr lange in der Luft halten konnte und aufgrund des immensen zusätzlichen Gewichts, das sie mit sich herumschleppte, sofort wieder die Stabilität all ihrer Beine brauchte.
„Bei allen Göttern und Geister…ich bin so unglaublich voll…“, stöhnte die Prinzessin und atmete schwer. Träge hoben und senkten sich die aufgequollenen Titten auf der riesigen Kugel ihres Bauches. Wie wunderschön diese geschwollenen Melonen aussahen mit der hellen Haut, auf der so viele Venen und Dehnstreifen zu erkennen waren. Die süßen Nippel die hart, wie Steine waren, da Savie durch das Gefühl ihres übervollen Wanstes äußerst erregt war. Ein Anblick der natürlich auch Thalia anmachte und sie spürte bereits die Hitze in ihrem Schritt und wie sich ihre eigenen Brustwarzen, denen der Prinzessin anpassten. Bei jeder noch so kleinen Bewegung erzitterten die schweren Hängeeuter der Zentaurin wie Säcke voller Pudding. Keuchend und immer wieder stöhnend hielt sie sich mit den pummeligen Händen die Seiten ihres weit hervorstehenden Menschenbauchs.

Langsam ging Thalia auf ihre Partnerin zu, der Blick der grünen Augen an der herrlich aufgequollenen und überstrapazierten Form der Erwählten festgeschweißt. Im Gehen legte die Kriegerin ihre Waffen ab und platzierte sie auf einem Stuhl, der im Raum stand. Dann entledigte sie sich ihrer Handschuhe, welche sie im Gegensatz zu den Waffen achtlos zu Boden warf. So wie nur noch Savie, mit ihrer fetten, vollgestopften Schönheit, ihr Blickfeld ausfüllte, so war auch in ihrem Verstand nur noch Platz für ihre Prinzessin.

Als sie genau vor Savie stand, legte Thalia ihre starken Hände auf die großen Brüste der Zentaurin. Sofort sog diese scharf die Luft ein und schloss stöhnend ihre Augen. Liebevoll massierte Thalia das weiche, zarte Brustfleisch zwischen ihren Fingern. Sie roch eine Mischung aus Savies reinem, natürlichen, leichten Duft, dem übrig gebliebenen Aroma des gewaltigen Omelette und der unverhohlenen Lust der Zentaurin. Schwer atmend stampfte die Prinzessin etwas mit ihren Hinterläufen auf, was sie noch mehr zu stöhnen brachte. Gurgelnd wogte der gewaltige Felsbrocken ihres unteren Bauches dabei hin und her. Thalia bestaunte, wie extrem sich dieser fellbedckte Wanst auch zu den Seiten ausbeulte. In ihrem Leben als berittene Kämpferin hatte sie schon so einige Pferde gesehen aber selbst Stuten, die mit zwei Fohlen trächtig waren, wurden von der Breite dieses Wanstes in den Schatten gestellt. Ein Wunder das sich Savie überhaupt auf den Beinen halten konnte. Träge hin und her pendelnd streifte der aufgequollene Bauch die Knie ihrer vier wackeligen Beine.

Inzwischen klebte Thalias Blick an dem nicht minder geschwollenen Menschenbauch ihrer Erwählten. Langsam senkten sich die Hände der Kriegerin von den schweren Titten zu der enormen, bis zum Zerreißen gespannten Kugel herab. Jede Speckrolle und jede Fettfalte welche Savie an ihrer Vorderseite zur Schau gestellt hatte war verschwunden. Straff gezogen von dem zu seiner vollen Größe aufgepumpten Sack von einem Magen den die Zentaurin unter ihrer von Dehnstreifen übersäten Fettschicht trug.

Savie ließ eine Mischung aus Stöhnen und Wimmern hören als Thalia begann ihren Wanst zu betasten. Lautes Gluckern und Gurgeln ertönte aus den Untiefen des übervollen Körpers.

„Mein Schatz, wie konntest du dich nur so überfressen?“, fragte Thalia beinahe schon ehrfürchtig und bewunderte und massierte die harte Kugel des Buches vor ihr.

„Wie ich sagte, ich dachte, wenn wir so eine lange Reise antreten, brauche ich etwas Kraft, aber ich habe es wohl etwas…“, Savies Satz endete in einem kleinen Rülpser und ihre ohnehin schon rosigen Wangen liefen noch weiter an.

Thalia lachte herzlich und platzierte einen sanften Kuss auf Savies geschwollener Körpermitte.

„Etwas übertrieben?“, vollendete sie den Satz ihrer Liebsten.

„Es scheint ganz so.“ Savie lächelte etwas gequält, aber sie war auch stolz auf sich und über alle Maßen geil. Der Druck überall in ihrem Körper und das Gefühl von Thalias Händen und den Blicken, die ihren gemästeten Körper erkundeten, ließen sie heiß und feucht werden.

„Du hast den gesamten Vorrat an Hühnereiern verputzt, den ich für die Reise veranschlagt hatte.“, erklärte Thalia lachend, während sie zusah, wie Thalia Mühe hatte auf ihren fetten Beinen zu stehen. Der Rücken ihrer Pferdehälfte bog sich sehr weit durch. Kein Wunder bei dem immensen Gewicht welches sie nach unten zog.

„Ist das denn schlimm?“, fragte die Prinzessin etwas unsicher.
„Nein! Nein, keineswegs! Denk doch sowas nicht, Süße. Dafür ist doch all das Essen da. Ich war nur wirklich überrascht das du so viel auf einmal vertragen konntest. Dein Hunger und dein Fassungsvermögen wachsen wirklich mit jedem Tag.“

Savie strahlte und nickte eifrig. „Das ist toll oder. Ich fühle mich, als ob ich platze, aber ich weiß das ich das nicht tue.“ Sie rieb sich erneut den übervollen Bauch und die Finger der beiden Frauen verflochten sich dabei liebevoll ineinander. „Ich meine ich war noch nie auch nur annährend so voll aber….es fühlt sich einfach sooo toll an. Ich liebe es so gestopft zu sein. Ich liebe all das tolle Essen. Und ich liebe es, wenn du stolz darauf bist, was ich mit mir gemacht habe.“, verkündete die Zentaurin voller Freude. Sie trat einen weiteren wackeligen Schritt auf Thalia zu und presste ihre bis zum Zerreißen gespannte Wampe gegen Thalias Körper. Das glänzende, pralle Fleisch das über und über mit gespannten, pinken Dehnstreifen überzogen war drückte gegen die Rüstung der Kriegerin. Diese Berührung ließen Savie einen weiteren kleinen Rülpser entfleuchen.

„Fühl nur wie riesig ich bin. Ich will versuchen jeden Tag mehr zu essen als am Tag davor. Für dich.“, hauchte die fette Pferdefrau und endlich küssten beide sich leidenschaftlich, den gurgelnden, riesigen Bauch als unförmigen Abstandshalter zwischen sich.

„Ich liebe dich Savie.“, sagte Thalia sanft, als sich die Lippen der beiden Frauen voneinander lösten.

„Und ich liebe dich Lia.“, erwiderte die fette Zentaurin strahlend. Sie benutzte diesen Kosenamen selten aber in letzter Zeit immer öfter. Dies war wohl nur natürlich, wenn man sich überlegte das ihre Beziehung auch immer tiefer und inniger wurde.

„Aber auch wenn ich es unglaublich gerne sehe, wenn du so viel isst, will ich nur das es dir gut geht. Nicht das du es irgendwann einmal so sehr übertreibst das du wirklich ein Problem bekommst.“, mahnte Thalia sanft und tätschelte den vorstehenden Monsterwanst ihrer Liebsten.
„Keine Sorge. Ich kann fast schon gar nicht mehr voll werden.“, versicherte Savie. Dann überlegte die Erwählte und ihr Blick wurde etwas unsicher.
„Es tut mir aber leid, dass wir nicht wie geplant aufbrechen können. Ich würde gern, aber so…ich kann glaube ich keinen Schritt mehr alleine machen. Ich bin einfach viel zu voll und zu schwer.“ Savies Pferdebauch quittierte diese Aussage mit kräftigem Rumoren.

Thalia schüttelte nur den Kopf und nahm Savies plumpe Hände in ihre großen und kräftigen.

„Jeder hier tut alle sin seiner Macht stehende, um dich glücklich zu machen und dafür zu sorgen das es dir gut geht. Ohne dich würden wir niemals losziehen. Wenn die Erwählte des Segens sich so sehr überfressen hat das sie fast nicht mehr laufen kann, dann verweilen wir eben so lange wie nötig hier.“

Die Kriegerin schnaubte und warf einen Blick zu der geschlossenen Tür hinter sich.
„Ich kann dir sagen, wenn irgendjemand uns stört und denkt er könnte dir vorschreiben was du zu tun hast und wann wir abreisen sollten, werden Köpfe rollen. Ich habe das Kommando über die Ritter meines Ordens, die Soldaten und die Dienerschaft erst recht. Und ich wiederum bin nur da, um jeden deiner Wünsche zu erfüllen. Wir bleiben so lange hier wie nötig.“

Savi lächelte zufrieden und beruhigt. Sie atmete einmal tief durch was ihre massigen Brüste einmal anhob und zum Schwabbeln brachte.

„Wenn das so ist…ich glaube ich muss mich wirklich wieder hinlegen. Meine Beine geben glaube ich gleich auf.“, warnte Savie etwas nervös kichernd und strich sich mit einer Hand über den durchgebogenen Pferderücken.

„Es wird langsam wirklich verdammt anstrengend so viel Gewicht herumzutragen.“

„Natürlich Savie! Ich helfe dir.“, sagte Thalia sofort und nahm die Hände der Zentaurin die daraufhin mit langsamen, wackeligen Schritten ihren enormen, aufgeblähten Körper wendete. Unter konstantem Stöhnen und Japsen manövrierte die Erwählte ihren mit zwei gigantischen, überfüllten Bäuchen ausgestatteten Leib zurück in Richtung der vielen Kissen und Decken in der Mitte ihrer Kammer. Thalia konnte sich nicht sattsehen an dem erotischen Spektakel. Wie unbeholfen und träge die Prinzessin ihre Fettmassen und vollgestopften Innereien Stück für Stück in Richtung der erlösenden Polster bewegte. Wie ein überladenes Schiff auf See schaukelte der überdehnte, riesige Pferdebauch hin und her während Savies menschlicher Bauch vergleichsweise unbeweglich, wie eine massige, stramme Kugel vor ihr herausstand. Ein fantastischer, erregender Anblick von unsäglicher Weiblichkeit und Fülle. Leider konnte Thalia nicht viel mehr tun als ihrer Prinzessin etwas dabei zu helfen das Gleichgewicht zu halten. Beim Tragen der eigentlichen Masse war Savie ganz allein auf ihre Muskeln angewiesen. Es brachte die Pferdefrau sichtlich an ihre Grenzen den gestopften Körper zurück über die Polster zu bewegen.

Schließlich stand sie in Position und ließ sich so vorsichtig es ging herabsinken. Ihre Pferdehälfte platzierte sie so gut es ging auf der Seite damit der gigantische fellbedeckte Bauch sich ungehindert und ohne Druck ausbreiten konnte. Fasziniert sah die Kommandantin bei dem Spektakel zu. Aus dieser Perspektive wirkte der Pferdebauch sogar noch größer und runder.

Ein langer Rülpser kam aus Savies süßem, kleinen Mund und sie hielt sich danach mit geröteten Wangen eine Hand vor die Lippen. Mit der anderen massierte sie ihre ausufernden Pferdebauch.

„Verzeihung.“, hauchte sie süß. Thalia grinste nur und winkte ab.

„Würdest du mich vielleicht etwas massieren? Und könntest du mir….einen Krug mit Milch geben?“

Thalia traute ihren Ohren nicht. Sie wollte doch tatsächlich noch mehr in ihren Wanst hineinzwängen. War das eine gute Idee? War das überhaupt möglich?

„Bist du dir sicher Savie? Nicht das dir übel wird und du all das Essen nicht mehr halten kannst.“

„Einer Erwählten passiert sowas nicht. Außerdem war der Schinkenspeck in dem Omelette so salzig, ich habe riesigen Durst.“

Mit Erregung, aber auch Skepsis blickte die große Kriegerin mit der dunklen Haut auf Savies hervorquellenden Bauch. Wie unschuldig diese Schönheit dreinblickte während sie von der Kommandantin verlangte, ihren übervollen, bis zum Bersten gestopften, verfetteten Körper noch weiter vollzupumpen, als ob es kein Morgen gebe.

„Ganz wie du möchtest mein Schatz.“, sagte Thalia schließlich lächelnd und griff sich einen der noch vollen Krüge mit Savies Lieblingsgetränk, die noch in dem Raum standen.

In den nächsten paar Stunden widmete sich die harte Kriegerin voll und ganzihrer überfüllten Stute. Neben einem Krug nach dem anderen, den Savie tapfer und mit ungebrochener Lust in sich hineinkippte ohne jemals komplett voll zu werden, massierte Thalia liebevoll beide Bäuche ihrer Prinzessin. So glatt und stramm die Haut des menschlichen Bauches gespannt war, so weich und angenehm fühlte sich das Fell über dem nicht minder aufgeblähten Pferdbauch an. Zusätzlich bürstete Thalia ihrer Liebsten auch das lange, goldene Haar und liebkoste jeden einzelnen, fetten Zentimeter ihres wunderschönen Körpers. Irgendwann entledigte sich die Kriegerin auch ihrer Rüstung und übrigen Kleidung um sich wie im siebten Himmel an den warmen, sanften Körper der Zentaurin anzuschmiegen. All die Küsse, Massagen und die Erregung über Savierras überfüllten Körper gipfelten schließlich in einem heißen Spiel mit der Vagina der jeweils anderen. Besonders genoss es Thalia dabei zu spüren wie immer mehr hängendes Fett die ebenfalls immer speckiger werdenden Schamlippen ihrer Prinzessin bedeckte. Dazu kam noch das es ihr in der Position in welcher Savierra lag, beinahe unmöglich war den grotesk aufgequollenen Pferdebauch weit genug aus dem Weg räumen zu können, um an das Lustzentrum der Zentaurin zu kommen. Wie viel Fett Savie wohl noch an dieser speziellen und wundervollen Stelle ansetzen würde, fragte sich die Kriegerin, während sie wie in Trance die Zunge ihrer Prinzessin an den schweren, vollen Titten spürte und ihre Finger mit ihrem erregten Kitzler spielte. Beide Frauen drifteten von Orgasmus zu Orgasmus bis sie schließlich in einer innigen Umarmung einschliefen.

Irgendwann, als Savies Verdauung mit der gewaltigen Menge an Essen zurechtgekommen war und beide Frauen sich einig waren, nun gemeinsam ihre wundervolle Reise antreten zu können, war es auch wirklich so weit. An der Spitze der großen Kolonne ritten Thalia und die immer fetter und fetter und schöner werdende Erwählte von Karion voran. Beide waren glücklich und Savierra vor allen Dingen aufgeregt so viel neues von der Welt erkunden zu können.

Die Macht des Segens – die jeder begehrt

Am frühen Morgen des vierten Tages seit dem Beginn ihrer Reise, als der Nebel sich um die alten Eichen wickelte, hielt Thalia die Zügel ihres Pferdes fest umklammert und ließ ihren Blick über den Wald schweifen. Die Luft war feucht und roch nach Erde, und in der Ferne hörte man die Rufe von Vögeln, die noch nicht bereit waren, das Licht zu erblicken. Ihre Truppe von Soldaten folgte dicht dahinter, ihre Schritte wurden von dem dicken Teppich aus Blättern gedämpft, die vor langer Zeit von grün zu braun geworden waren. Sie waren eine stille Prozession, eine Reihe müder Seelen, die eine unausgesprochene Last durch das Herz des Waldes trugen. Einige ihrer besten Ritter ritten vor Thalia, während sie selbst dicht bei Savie blieb, welche milde lächelnd, mit gefalteten Händen neben ihr trabte. Wackelnd und wabbelnd bei jedem ihrer Schritte und glücklich den Himmel oder die Bäume betrachtend. Hinter den Rittern und dem Paar, welches der Segen des Landes zusammengebracht hatte, fuhren, ritten und trabten die Masse der gewöhnlichen Soldaten, Diener sowie die Karren mit Vorräten. Unablässig wurde Savierra von einem Diener Obst aus einem Korb gereicht welches sie beim Gehen verspeiste. Natürlich nur ein verschwindend geringer Snack aber besser als nichts bis zur nächsten Rast, bei welcher wieder über einer rieseigen Feuerstelle gekocht werden würde.

Die mit Vorräten beladenen Karren ächzten unter ihrer schweren Last, ihre Holzräder knarrten bei jeder Drehung der Achse. Das Geräusch war ein beruhigender Rhythmus, ein Metronom, das tagelang den Takt ihres Marsches vorgegeben hatte. Aber heute stimmte etwas nicht. Die üblichen Geräusche des Waldes waren durch eine unheimliche Stille ersetzt worden, die Thalia Schauer über den Rücken jagte. Ein von etlichen Kämpfen und Schlachten geschulter Instinkt verriet Thalia das etwas nicht stimmte an diesem Tag und sie blickte immer wieder unruhig von Savie zu den Bäumen, welche die Straße flankierten.

Eine Gestalt tauchte aus den Schatten auf, eingehüllt in Dunkelheit, die das Licht um sie herum zu verschlucken schien. Sie trat aus dem dichten Wald heraus und positionierte sich mitten auf der Straße. Thalias Augen verengten sich. Sie hob die Hand und gab der Gruppe ein Zeichen, anzuhalten. Die Wagen kamen zum Stehen, das einzige Geräusch war nun das mühsame Atmen ihrer Kameraden. Verunsichert blickte Savie von ihrer Partnerin zu der Gestalt vor der Kolonne.

„Weißt du, wer das ist? Banditen?“, fragte die fette Zentaurin mit leichter Besorgnis. Thalia stieg ab, ihre Stiefel trafen mit einem leisen Aufprall auf den Boden. Mit einer erhobenen Hand gebot sie Savie leise zu sein und zu warten. Sie zog ihre Zwillingsschwerter, deren Klingen im Halbdunkel glänzten.

„Bereitmachen!“, befahl sie ihren Rittern und Soldaten. Bögen spannten sich, Schwerter wurden gezogen. Auch wenn sie nicht wusste, wen sie da vor sich hatte, glaubte sie nicht eine Sekunde an eine Friedliche Absicht.

Hinter ihr sog Savie scharf die Luft ein. „Thalia! Ich spüre…“
„Ich weiß. Ich spüre es auch.“, unterbrach sie die Kriegerin. Durch ihre Verbindung mit Savierra und damit dem Segen des Landes war ihr ein gewisses Gespür für eben diesen Segen zuteilgeworden. Etwas über das sie sich bereits einige Male mit der Prinzessin unterhalten hatte. Möglicherweise konnte dieses Empfinden sich irgendwann einmal zu richtigen magischen Kräften auswachsen.

Nun spürte aber Thalia aber nichts von diesem Segen. Im Gegenteil. Sie empfand eine unheilige Schwingung, welche von der Gestalt vor ihnen ausging.

Die Person, welche den Weg der Kolonne versperrte, war groß und hager. Eine schwarze Robe mit Kapuze verhüllte sie komplett. Aus den Ärmeln schauten behandschuhte Finger heraus, von denen ein merkwürdiger, schwarzer Dunst auszugehen schien. Magie, wie Thalia vermutet hatte, auch wenn dies grundsätzlich noch nichts Böses verhieß. Aber dieses Gefühl, das etwas Finsteres, dem Segen des Landes zuwiderhandelndes in der Luft lag, war unglaublich stark. Die Gestalt hob die freie Hand und die Luft wurde kälter. Der pechschwarze Dunst vermehrte sich, floss wie Wasser herab und begann sich wie Öl auf dem Boden auszubreiten. Lange Schatten schlängelten sich unter den Bäumen hervor, wanden sich und vereinten sich zu einem Meer aus tiefer Schwärze zu Füßen der mysteriösen Gestalt. Das sich windende Dunkel verband sich mit der Schwärze, welche von der Person selbst ausging, und schließlich hatte sich ein See aus bodenloser Finsternis gebildet. Thalias Haut kribbelte, als die Schatten dichter wurden, und sie sah entsetzt zu, wie die Dunkelheit Soldaten in schwarzen Rüstungen gebar, deren Augen wie Glut in der Leere brannten. Ihre Krieger schrien teilweise auf aber ihre Disziplin hielt noch stand, auch gegen magische Gegner.

Die monströsen Krieger materialisierten sich aus dem Gewebe der Schatten, jeder einzelne ein stummer Wächter des Todes. Sie bewegten sich mit einer Anmut, die die schweren Plattenrüstungen, die sie trugen, Lügen straften. Ihre schweren Waffen waren gezogen und glänzten gierig nach Blut. Es gab keinen Zweifel an ihrer Absicht.

„Zögert nicht! Zum Angriff!“, brüllte Thalia.

Ihre Bogenschützen ließen eine Salve von Pfeilen los, die auf den Feind herabregnen sollten, aber die Schatten schienen sich um diese herum zu winden und ihren Weg abzulenken.

Thalias Herz pochte in ihrer Brust, als sie vortrat, und ihre Zwillingsschwerter erklangen, als sie auf den ersten Angreifer trafen. Das Klirren von Stahl auf Stahl hallte durch den Wald und ließ die Vögel aus ihren Nestern fliehen. Doch ein Feuer war in Thalia entbrannt. Ein tiefer alles vernichtender hass, ein Zorn auf alles Existierende, was eine Gefahr für ihre heilige Savierra darstellen konnte. Mit verzerrtem Gesicht und einem wilden Schrei donnerte Thalias Ordensschwert von oben herab, auf den ersten der Feinde zu. Auch diesen versuchten die Schatten zu beschützen aber ein goldener Schimmer ging von dem Schwert der Kommandantin aus. Ohne Widerstand wurde die Dunkelheit durchdrungen. Dann zerstörte der leuchtende Stahl die Waffe des Angreifers. Mit ungeheurer Gewalt krachte Thalias Schwert unter ihrem wütenden Schrei in den Helm des Gegners und unter Funken und Blut wurde der komplette Schädel und Hals gespalten. Bis zur Hälfte der Brust trieb sie ihre Klinge und eine Fontäne aus Blut ergoss sich aus dem aufgebrochenen Körper. Fast mühelos war das Schwert durch Fleisch und Panzerung geglitten. Wild und halb verrückt vor Zorn und Sorge um Savie hieb Thalia mit ihrer Zweitwaffe zu und ebenso wie sein Kamerad fiel auch der nächste Angreifer in einem Regen aus Blut.

Die schwarz gerüsteten Soldaten rückten näher, ihre Bewegungen präzise und unnachgiebig. Die Schlacht war ein Tanz des Todes, eine Symphonie aus Stöhnen und Schreien. Der Boden wurde matschig von Blut, die Blätter färbten sich unter den Stiefeln der Soldaten rot.

Thalias Mitstreiter kämpften tapfer an ihrer Seite, jeder Mann und jede Frau eine Bastion der Hoffnung angesichts der unerbittlichen Flut. Doch für jeden Feind, den sie zu Fall brachten, erhoben sich zwei weitere aus den Schatten. Die Luft war erfüllt vom beißenden Geruch der Angst und dem metallischen Dunst von Blut. Immer wieder blickte Thalia sich um und vergewisserte sich das Savie mit den ihre zur Verfügung gestellten Soldaten noch sicher war.

Die verhüllte Gestalt beobachtete das sich entfaltende Gemetzel, während sein Stab vor bösartiger Energie pulsierte. Thalias Augen ließen ihn nicht aus den Augen, es sei denn sie sah zu ihrer Geliebten Pferdedame, ihr Atem war ruhig und gleichmäßig, trotz des Chaos, das sie umgab. Während die Schlacht tobte, hob er erneut seine Hand und die Schatten wurden tiefer und verschmolzen zu einer monströsen Gestalt, die selbst die hoch aufragenden Bäume in den Schatten stellte.

Die Kreatur, welche nun zum Vorschein kam, war eine Mischung aus Bestie und Maschine, ihr Körper eine Masse aus schwerer, schwarzer Panzerung, unter der Schläuche und Zahnräder sichtbar waren. Ihre Augen leuchteten orange und lange Metallklingen ragten wie die Klauen eines Dämons aus ihren Unterarmen. Der Boden bebte bei jedem Schritt, den sie machte, und erschütterte den Kern des Waldes selbst. Es war nicht auszumachen aus welchen Wesen dieses Monster einst bestanden hatte. Es war ein Konstrukt aus Metall und reanimiertem Fleisch.

Der erste Angriff der Kreatur war schnell und brutal. Sie sperrte ihr mit unzähligen Zähnen und Stacheln ausgestattetes Maul auf und wie eine Kanone feuerte sie einen Feuerball auf einen der Versorgungswagen, dessen Explosion durch den Wald hallte wie das Gebrüll eines rachsüchtigen Gottes. Zischend und surrend schloss die Kreatur wieder ihr Maul. Trümmer und Vorräte flogen durch die Luft. Überall Tote, verstümmelt, brennend. Die Hitze war selbst von Thalias Position aus, deren Gesicht eine Maske der Entschlossenheit war, intensiv.

Ihre Augen ließen die verhüllte Gestalt nicht aus den Augen. Er war der Drahtzieher dieser Horrorshow, und sie wusste, dass sie der Schlange den Kopf abschlagen musste, um zu gewinnen. Sie kämpfte sich durch das Getümmel, ihre Schwerter wirbelten im schattigen Wald wie silberne Blitze. Mit jedem Schritt kam sie ihrem Ziel näher, und mit jedem Atemzug spürte sie, wie die Last ihrer Entscheidung schwerer wurde. Vielleicht würde sie nicht überleben aber solange Savie in Sicherheit war…

Der nächste Angriff der Kreatur war ein schwungvoller Hieb ihrer mit Klingen besetzten Arme. Es bestand kein Zweifel daran das diese Biest die Verteidiger in seinem Weg beseitigen wollte, um an Savi zu gelangen. Thalia sprang zur Seite, rollte sich anmutig ab und kam in der Hocke wieder auf die Füße. Die Klinge schnitt durch die Luft, wo sie noch vor wenigen Augenblicken gestanden hatte, und hinterließ eine Spur von Funken, als sie auf den Boden aufschlug. Die Bestie brüllte frustriert, ein Geräusch, das die Luft selbst zu erschüttern schien.

Thalias Kameraden fielen einer nach dem anderen, überwältigt von der schieren Anzahl der Angreifer. Auch wenn auch diese nach und nach weniger wurden und trotz der sie schützenden Schatten Verluste zu verzeichnen hatten. Das Geräusch von klirrendem Stahl und die Schreie der Sterbenden erfüllten ihre Ohren und trieben sie zu einem Kampf mit einer Wildheit an, die sie selten zuvor gekannt hatte. Ihre Schwerter tanzten im Licht und hinterließen eine Spur der Dunkelheit, während sie die schwarz gerüsteten Soldaten niedermetzelte, die sich ihr näherten. Das größte Problem stellte aber das gepanzerte Monster da, welches unablässig Krieger wegschleuderte oder in der Luft zerfetzte. Pumpend zuckten die Schläuche, die zwischen der Panzerung der Kreatur in ihr Fleisch mündeten und sie öffnete das teilweise mechanische Maul. Als es einen weiteren Feuerball schleuderte, explodierte der nächste Ochsenkarren und ließ nur brennende Trümmer und Kadaver zurück.

Dann geschah es. Beinahe jeder der Angreifer war besiegt und Thalia erlaubte sich einen Moment des Verschnaufens. Genau dieser Verlust ihrer Aufmerksamkeit war ausreichend das einer der Gegner mit seiner Axt nach ihr schlug. Keine von Thalias Waffen konnte rechtzeitig zur Abwehr gehoben werden. Die Kommandantin bereitete sich schon auf den schmerzhaften, vielleicht sogar tödlichen Einschlag in ihrer Rüstung vor. Aber bevor dies geschehen, konnte prallte die Klinge gegen einen leuchtend-goldenen Schild, der die Kriegerin plötzlich umhüllte. Sofort zersprang die Axt in tausend Teile. Thalia zögerte keinen Augenblick und ihre Schwert durchbohrte das maskierte Gesicht des unglückseligen Angreifers.

Keuchend, voller Blut und Schlamm drehte Thalia sich um als der Kämpfer in schwarz mit seinem nutzlosen Axtstiel zu Boden ging. Savie stand dort mit erhobenen, golden glühenden Händen und verbissenem Gesicht. Thalia lächelte schwach. Ihre Liebste hatte sie gerettet. Noch ehe sie aber reagieren konnte erfasste die Kommandantin etwas von der Seite und schleuderte sie durch die Luft. Mit einem Aufprall der sämtliche Luft aus ihren Lungen presste, donnerte die Kriegerin gegen einen massiven Baumstamm am Wegesrand. Benommen versuchte sie wieder auf die Füße zu kommen, aber alles drehte sich und Thalia schmeckte eine Menge Blut. Ihr Blickfeld war trübe und sie hatte das kleinere ihrer Schwerter verloren. Wankend kam sie unter Aufbietung sämtlicher Willenskraft und dem einzigen Wunsch, Savie zu beschützen, wieder auf die Füße. Aber ehe sie einen Schritt vorwärts tun konnte, bemerkte die Kommandantin das sie etwas am linken Arm festhielt. Sie blickte dorthin und sah eine pechschwarze, gezackte Kette, welche ihren Unterarm feste mit dem Holz des Baumes verband. Um sich herum bemerkte Thalia nun ebenfalls das einige ihrer Kämpfer von ähnlichen Ketten umwickelt oder festgehalten wurden. Sie schienen aus den Schatten am Boden zu wachsen, ebenso wie die Gegner gegen, die sie hier Blut vergossen.

Dann wurden Thalias grüne Augen groß und alles schien sich auf Zeitlupe zu verlangsamen. Ihre geliebte Prinzessin, die viel zu sanft, weich und fett für solch ein Gemetzel war, wurde von ebendiesen Ketten, welche sich um ihre Beine und Arme geschlungen hatten, festgehalten. Verzweifelt zerrte die blonde, aufgequollene Zentaurin gegen ihre schwarzen Fesseln an. Direkt auf sie zu schritt das gewaltige Monster, mit ausgestreckter, riesiger Klaue. Goldenes Licht umgab den wabbelnden, sich sträubenden Körper der Prinzessin. Die magischen, schwarzen Ketten schienen mit der Magie der Erwählten zu kämpfen aber sie hielten stand.

Es geschah innerhalb eines einzigen Liedschlags und bedurfte keiner bewussten Entscheidung oder Überlegung.

Krachend wurde Thalias massives Ordensschwert schräg durch den großen, gehörnten und gepanzerten Schädel der Bestie getrieben. Funken stoben auf als die schwarze Rüstung zersprang und sich Fluten aus schwarzem Blut und einer merkwürdigen orange leuchtenden Flüssigkeit aus dem Maul ergossen. Heftig atmend kniete Thalia neben der wankenden Bestie und hielt nach wie vor den Griff der Waffe, welche sie gerade komplett durch den Kopf des Monsters getrieben hatte. Blut strömte aus dem Stumpf von Thalias linkem Arm, während ein kleiner Teil ihrer selbst, nach wie vor von Ketten umwickelt, an dem Baumstamm verblieben war.

„Thalia!“, schrie Savie entsetzt auf, als das erlegte Monster donnert auf dem Boden aufschlug.

Nur noch ein schiefes, erschöpftes Lächeln konnte die geschundene Kriegerin bewerkstelligen, dann stürzte auch sie auf den schlammigen Boden und verlor das Bewusstsein.


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